Ist man ein Nerd, nur weil man seine Backups wieder mit rsync macht, weil “es im Endeffekt einfach besser funktioniert”?
Archiv für die Kategorie „backup“
21. Juni 2006
Synk 6 und Ressourcenfresser
Die Backupsoftware meiner Wahl, Synk gibt es in jetzt in Version 6 als Public Beta. Das User Interface ist deutlich intuitiver geworden und die einzelnen Backupscripte müssen nicht jeweils neu zum bearbeiten in Synk geladen werden. Ausserdem verspricht Synk 6 mittels ZeroScan “bis zu 100fach schnellere Backups”. ZeroScan (lässt sich aber ausschalten) loggt jede Dateiänderung während des Betriebs mit, ist also wieder ein kleiner Ressourcenfresser mehr, die einzeln sicher nicht ins Gewicht fallen, aber in der Masse doch:
synkd: 17.71MB
Quicksilver: 17.6MB
VPNClient: 17.59MB
HPScanJetManager: 10.58MB
MenuCalenderClock: 2.05MB
iScrobbler: 1.68MB
SEC Helper: 1.44MB
FontAgentActivator: 1.37MB
Tunnelblick: 1MB
M-Audio Firmware: 112KB
Macht ca. 71MB die einfach “nebenher” verbraucht werden… (nagut, Quicksilver brauch ich doch öfter)
(alle Angaben “Real Memory” laut Activity Monitor)
Synk 6 soll 35$ in der Standard Version kosten, Studenten sollen wie gehabt einen Rabatt erhalten.
15. Mai 2005
/etc/fstab
Arbeite gerade die ToDo-Liste ab und so wurde gestern Abend mein Fileserver auf FreeBSD5.4 upgedated. Da mir das make buildworld – make buildkernel – mergemaster – trallala immer zu anstrengend ist, hab ich kurzerhand die Install CD eingeschoben und neuinstalliert. Irgendwofür hab ich auch mal das HowTo geschrieben, welches ich bei dieser Gelegenheit auch direkt ein bisschen mitbehandelt habe. Alle Konfigurationsdateien gesichert gehabt, vom USB-Stick wieder drauf geschoben, reboot. Leider hatte ich die Festplatte etwas anders Partitioniert und wegen den Daten-Platten hatte ich auch /etc/fstab ersetzt. FreeBSD mit einer /usr Partition auf der sich plötzlich Home-Verzeichnisse befinden ist leider total uncool und weigert sich auch richtig zu booten…
14. März 2005
4 S-ATA HDs in 3 x 5.25′
Am Stand von RaidSonic gesehen:

Vier S-ATA Platten lassen sich damit in drei 5.25 Zoll Slots schrauben. Gibts sogar mit Fünf Platten. Natürlich im Wechselrahmen und durch S-ATA Hot-Swappable. Also genau das richtige für ein kleines Raid Level 5 mit Hot-Spare. Nur der Preis von etwa 160 Euro schreckt mich derzeit noch ab. Denn leider ist es mit der Kiste ja noch nicht getan: zusammen mit vier 200GB S-ATA HDs (je 95,-) und einem S-ATA Kontroller (ca. 50,-) ist man dann schnell bei 600 Euro.
Regular back-up is one of the Buddha’s 8-fold paths.”
–Prof. Brian Keeley, Pitzer College
Datenverlust durch Plattencrash ist schon seit einiger Zeit eine meiner grössten Ängste. Und seit rechenknecht vor ein paar Tagen einen Plattencrash hatte wurde es endlich Zeit, das Thema Backup mal etwas professioneller anzugehen, als ich es bisher tat (mehr oder weniger regelmässig ein paar Dateien auf CD brennen/auf die externe Festplatte schieben). Deshalb hatte ich mir in den letzten Tagen erstmal ein paar verschiedene Backup Lösungen für den Mac angeschaut. Zur Auswahl standen diverse mehr oder weniger teure kommzerzielle Produkte, einige Freeware und natürlich Programme wie CVS oder rsync, die ich mir für meine Linux/BSD Kisten nochmal genauer angucken werde. Entschieden habe ich mich letztendlich für Synk.
Für 20 US Dollar für nicht kommerzielle Anwender, was nach derzeitigem Dolarstand etwa 15 Euro sein dürften, kriegt man eine wirkliche leicht zu bedienende Software, die trotzdem alle Features bietet, die ich mir in einer Backup Software wünsche. Neben traditionellen sync und backup Funktionen gibt es auch eine sehr nützliche Archivierungsfunktion, die für mich ein unbedingtes Zwangskriterium war. Es lassen sich eigene Regeln definieren, um zu bestimmen, welche Dateien berücksichtigt werden sollen und welche nicht. Natürlich gibt es auch eine Scheduling Funktion, die meiner Ansicht nach allerdings etwas ausgereifter sein könnte, da ich zum Beispiel am Wochenende lieber zu anderen Uhrzeiten sichern möchte, als in der Woche.
Insgesamt ist die Software durchaus ihren Preis wert, wie ich bei meinen Recherchen festgestellt hab, kann man sehr leicht ein Vielfaches für schlechtere Programme ausgeben. Ein Wehmutstropfen bleibt: auf meinem PowerBook Pismo dauert das Scannen meines Home Verzeichnisses alleine schon einige Stunden. Trotzdem schlafe ich schon viel besser, da ich weiss, dass nächtlich alle tagsüber geänderten/angelegten Daten sicher auf meine Externe Festplatte, die für nichts anderes mehr genutzt wid, geschoben werden.
In den nächsten Tagen schaffe ich es dann hoffentlich auch, auf meinen Linux und BSD Rechnern entsprechende Software ordentlich einzurichten.