Archiv für Februar 2006

22. Februar 2006

bunkern

Peak-Oil ist den meisten Menschen heutzutage wenigstens ein Begriff, auch wenn viele die Wichtigkeit des Themas nicht begreifen oder begreifen wollen. Ich wurde im letzten Semester vor allem durch ein Seminar “Energie und Gesellschaft” sensibilisiert. Mindestens genauso drängend scheint mir allerdings der häufig übersehene Peak-Chocolate.

Daher heisst es jetzt bunkern. Strategische Schokoladen- und Kakao Reserven anlegen. Damit lässt sich dann nach P-C der Verbrauch über längere Zeiten niedrig halten, zweitens werden die Hersteller durch den jetzt schon stark steigenden Verbrauch hoffentlich ihre Produktionskapazitäten anpassen.

Bleibt nur noch das Problem wie man Schokolade am besten sachgemäß lagert.

20. Februar 2006

WM auf japanisch

Mein Beitrag zur Fussball-WM, auf die ich doch bestens verzichten könnte: gerade ist die Homepage von jBonn.de fertig geworden.

Wer pünktlich zur Fussball-WM in Deutschland noch etwas ins oder aus dem japanischen übersetzt haben will oder sonstige japanisch-deutsche Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, ist bei jBonn.de, einem Netzwerk von acht Bonner Studenten mit “japanisch-deutschem Hintergrund” wie es auf der Homepage so schön heisst, genau richtig aufgehoben.

14. Februar 2006

.htaccess

MacOSXs Apache ignoriert in der default Einstellung .htaccess Dateien. Wer dem Abhilfe schaffen möchte ändere in /private/etc/httpd/httpd.conf

#
# This controls which options the .htaccess files in
# directories can
override. Can also be
"All",
 # or any combination of "Options", "FileInfo",
# "AuthConfig", and "Limit"
#
AllowOverride None

in zB

AllowOverride All

dann in den User dirs (/private/etc/httpd/users/name.conf) ebenfalls ändern in

AllowOverride All

Genauere Informationen hier: http://www.clagnut.com/blog/350

11. Februar 2006

Wanted: flotter Drucker

Wer schenkt bitte der VR-Bank Friesdorf einen Drucker, der mehr als zwei Seiten pro Minute schafft?

Habe am Donnerstag dort eine Stunde hauptsächlich mit Warten auf den Drucker verbracht, um das neue Konto für den Netzladen endlich in Betrieb nehmen zu können. Es wäre nett, wenn ihr den Drucker dort vor Montag anliefern könntet, denn dann muss ich mir das noch einmal alles antun, da mir leider nicht vor Ort aufgefallen ist, das die Frau stellvertretende Leiterin Nachnamen nicht richtig von Personalausweisen abschreiben kann.

11. Februar 2006

Casting Goth Band

Letzten Sonntag bei Covenant festgestellt: es gibt sie doch: Casting Goth Bands (besser: Casting Electroclash). Jedenfalls muteten Client wie eine an. Drei Frauen in Lederkleidern, die scheinbar auf die Sängerin zugeschnitten waren und an den anderen Mädels eher etwas unglücklich hingen, deren Musik nicht so recht zwischen Rotersand und Covenant passen wollte.

Wer weder auf die Musik noch auf Frauen in Lederkleidern stand, musste sich trotzdem nicht langweilen, denn schließlich gab es ein wunderschönes PowerBook, so wie Steve es schuf, auf der Bühne zu sehen. Danach gabs’ dann Covenant und für die drei Schweden im Anzug hat es sich echt gelohnt nicht nach Rotersand gegangen zu sein.

Achja: seit wann ist Covenant eigentlich eine Mainstream Band, so dass schwarz gekleidete Besucher eher die Ausnahme als die Regel sind?

10. Februar 2006

Beste Freunde

Meine neuen besten Freunde sind die Jungs von der GEZ. Seit einigen Monaten schreiben sie mich regelmässig an und bedrohen mich mit Bußgeldern. Fein, ist mir aber eigentlich recht egal, den Gang zum Papierkorb alle zwei Monate halte ich noch gerade aus, habe schliesslich keine empfangsbereiten Rundfunkgeräte, bin also auch nicht verpflichtet zu antworten. Demnach entzückt mich besonders, dass ich ab 2007 auch für einen internetanschlussfähigen PC zahlen soll, also 200 Euro im Jahr für Dienstleistungen die ich weder nutze noch nutzen will.

Besonders gut gefällt mir in diesem Zusammenhang ein Kommentar von Eckhard Ohliger, Leiter der Rechtsabteilung bei der GEZ:
“Es gibt also nur einen sehr kleinen Kreis von Haushalten, die kein Fernsehen nutzen, zum Beispiel aus religiösen Gründen. [...] Das Problem ist völlig überbewertet und spielt eigentlich keine Rolle.”