Archiv für März 2005

29. März 2005

Blogging Hype

Sowohl Julia als auch Carl-Philipp haben sich ein new-and-shiny blog.de blog zugelegt. Und das, obwohl gerade Carl-Philipp am Anfang bloggen für “ganz großen Scheiß” hielt (hätte er aber sicher nie so ausgedrückt, dazu gibt er zu gut auf seine Sprache acht). Und Jan B. hat sich auf Jan A. blogger server registriert. Ich hoffe auf viele Interessante Einträge in der nächsten Zeit.

Und ja, ich werde demnächst dieses ekelige Pipi-Blau von meinem blog entfernen, ist das default-theme von WordPress1.5 (mein altes css-sheet funzt nicht mehr) und alles in schöne, dunkle Farben (schwarz, dunkel grau, dunkel rot, dunkel *) tauchen…

29. März 2005

MixTape Madness

Vor einiger Zeit hat mich ein Freund auf dieses wunderschöne Produkt aufmerksam gemacht:

ein Kassetten Deck für den PC. Natürlich von ThinkGeek. Würde das schöne Stück nicht 150 Euro kosten, würde ich mir das Ding zulegen und schauen, ob ich das in einem meiner externen FireWire Gehäuse am Mac zum laufen brächte und könnte wunderschön Mixtapes vom Computer aus auf die Kassette packen.

So muss ich weiterhin Mixtapes mit einem normalen Kassettenrekorder aufnehmen. Womit wir auch direkt beim eigentlichen Thema dieses Eintrags wären, nämlich dem Mixtape. Ich habe zwar schon ewig kein Mixtape mehr gemacht und eigentlich auch seit Jahren nicht mehr daran gedacht, aber durch mehrere Diskussionen im Netzladen in der letzten Zeit, bin auch ich wieder darauf gekommen.

Die Kassette hebt sich durch einige Eigenschaften klar und deutlich von allen anderen Musikmix-Trägern ab:
1. gemeinsam mit CDs und MiniDiscs durch die begrenzte Zeit die zur Verfügung steht von Playlisten in iTunes oder auf dem iPod
2. gegenüber den CDs und MiniDiscs durch die Aufteilung dieser traditionell 90 Minuten in noch einmal zwei Seiten.

Ich finde die “Zwänge des Mediums” sehr faszinierend: wenn man nur noch das zusammenklicken von riesigen Playlisten gewöhnt ist, sind 90 Minuten sehr schnell gefüllt, führt dazu, dass man sich viel stärker beschränken muss. Dies hab ich allerdings neulich auch schon bei CDs festgestellt, als ich für ein paar Freunde eine Hardcore-Mix-CD gemacht habe.

Besonders gut gefällt mir allerdings das Zweigeteiltsein der Kassette. Damit hat man erstens, anders als bei allen anderen Medien, kein genau vordefinierten Anfang, sondern zwei und ausserdem kann man das vorhanden Sein der beiden Seiten auch nutzen, um zum Beispiel zwei eigentlich getrennte und sehr unterschiedlich Playlisten zusammen zustellen.

Heute habe ich deshalb mein erstes Mixtape in bestimmt 5 Jahren begonnen. Die eine Seite sollte “schwarz”, die andere “bunt” werden. Die Schwarze fand ich wirklich einfach, mir fielen sofort massig Lieder bzw. Bands ein, auch ein Konzept war schnell gefunden. Das Einschränken auf 45 Minuten stellte sich als die grösste Schwierigkeit heraus. Anders hingegen die bunte Seite. Ich hab mir immer eingebildet eine relative große Musiksammlung zu besitzen, aber “bunte” (gut gelaunter Elektro-Punk, fröhlicher New-Style Rock’n'Roll usw.) 45 Minuten, die wenigstens noch halbwegs zusammenfassen, darin zu finden, ist wirklich schwierig. Und fertig ist die Seite immer noch nicht ganz. Derzeit ist das ganze allerdings immer noch in zwei iTunes Playlisten… Sollte ich diese mal auf eine Kassette kopieren, müsste ich eigentlich noch ein cooles Cover basteln, wie es solche Kunstwerke, als solche sind Mixtapes schliesslich spätestens seit High Fidelity öffentlich akzeptiert, verdienen.

Als nächstes werde ich mich wohl einem Schweden Death vs. 60′s/70′s Psychadelic Tape widmen. Vielleicht führe ich dann direkt einen Color-Code ein, um schon an der Hülle die Art des Tapes erkennen zu können. Geht mit “naturgefärbten” MiniDiscs natürlich besser…

Gerüchten zufolge hat am Samstagabend eine Gummersbacher/Bonner Phrackergruppe eine Distributed Denial Of Service (DDOS) Attack gegen ein Hochverfügbarkeits-Handtuchspender-Cluster auf der Toilette einer Autobahnraststätte nahe Wunstorf erfolgreich durchgeführt. Das Cluster wurde innerhalb nur weniger Sekunden durch die enorme Last an Handtuchrequest so stark überbeansprucht, dass es geradezu instantan zu einem Paper-Jam kam und der Service nicht mehr verfügbar war.

Am Stand von RaidSonic gesehen:

Vier S-ATA Platten lassen sich damit in drei 5.25 Zoll Slots schrauben. Gibts sogar mit Fünf Platten. Natürlich im Wechselrahmen und durch S-ATA Hot-Swappable. Also genau das richtige für ein kleines Raid Level 5 mit Hot-Spare. Nur der Preis von etwa 160 Euro schreckt mich derzeit noch ab. Denn leider ist es mit der Kiste ja noch nicht getan: zusammen mit vier 200GB S-ATA HDs (je 95,-) und einem S-ATA Kontroller (ca. 50,-) ist man dann schnell bei 600 Euro.

14. März 2005

Geiler RAM

Am Samstag auf der CeBIT gesehen: Geiler RAM

Der Firma aus Taiwan scheint die Bedeutung ihres Firmennamens allerdings nicht bekannt zu sein oder sie ignoriert das geschickt. Vielleicht ist denen das auch einfach nur egal.

8. März 2005

Pink Floyd im Woki

Im Woki wird am Mittwoch (09.03.) um 20:30 Pink Floyd: Live in Pompeji gezeigt. Karten für dieses sicher großartige Kinoevent sind schon erhältlich und Kosten 2,99 Euro. Es handelt sich dabei um ein im Jahr 1972 in am Fuße des Vesuvs aufgenommenes Konzert. Auf der Woki Homepage ist zu lesen “mit den Einnahmen sollten die Ausgrabungen in der Stadt finanziert werden”. Heisst das, die Ausgrabungen wurden dann doch nicht unterstützt?

Abgesehen von Hardcore Konzerten und Festivals gehe ich auch eigentlich sehr gerne zu kleinen, lokalen Bands, denn:

a) man kann dort meisst recht viel Spaß haben,
b) die eine oder andere gute Band ist immer mal wieder dabei und
c) ich möchte auch gerne den lokalen Underground unterstützen.

Nur leider verpeil ich es immer wieder und bin deshalb äusserst selten bei solchen Events. Es gibt zwar auch feste Termine, wie zum Beispiel im Winter Samstags Mausefalle, aber dort habe ich Ende letzten Jahres auch einige grauenhafte Bands erlebt, bei denen wir vor Ende flohen.

Deshalb bin ich stets froh, wenn man mich explizit auf solche Konzerte aufmerksam macht: so geschehen vergangenen Donnerstag im carpe: die ehemalige Sängerin von the Rusk wiess mich daraufhin, dass sie mit ihrer neuen Band am kommenden Samstag (12.03.) im Kult41 auftreten wird. Ich werde zwar wahrscheinlich nicht anwesend sein können, da ich mich hoffentlich auf der CeBit aufhalten werde, andernfalls steht noch ein Konzert in der Matrix, Bochum und eine Indoor-Beach-Party in Much zur Auswahl, aber bei drei Euro Eintritt kann man sicher nicht viel falsch machen (na gut, ich habe es beim letzten Konzert im Kult, bei dem ich anwesend war geschafft, mir im drei-Mann-Spaß-Mosh-Pit den Fuß umzuknicken…)

EDIT:
wenn ich das richtig sehe, heisst die Band Azurious (nein, scheint keine Homepage zu besitzen) und tritt zusammen mit Alan Smithee auf. Ich hab es natürlich verplant herauszufinden, was für Musik die machen.
/EDIT

7. März 2005

Kaputte Umlaute

Ich habe es endlich geschafft mein WordPress zu aktualisieren. Leider sind die Umlaute in sämtlichen Posts und Kommentaren seit dem broken. Ganz offensichtilich bin ich nicht der Einzige der dieses Problem hat. Aber eine einfache, funtkionierende Lösung hab ich noch nicht gefunden. Hab erstmal per Hand die Umlaute in den letzten zehn Posts gefixed, zur Not werd ich das auch mit allen machen, so viel hab ich dann doch noch nicht geblogged.

Ausserdem hab ich erstmal das neue Default Theme übernommen, mein altes css-Sheet gefiel mir dann doch nicht so gut. Ich hoffe, ich komm ich den nächsten Tagen dazu das Stylesheet zu ändern. Immerhin habe ich es schon geschafft die Sidebar etwas zu ändern.